Rassestandard

Als Rassestandard oder Zuchtstandard bezeichnet man in der Zucht von domestizierten Tieren charakteristische Merkmale einer Rasse, definiert von Zuchtverbänden. Sein Ziel ist es, das Aussehen, das Erscheinen eines idealen Vertreters der Rasse zu beschreiben. Diese werden als Zuchtziel angestrebt. Der Rassestandard bezieht sich auf den Phänotyp, (Erscheinungsbild wie Aussehen, Charakter, Funktionalität) aber auch auf den Genotyp (genetische Zusammensetzung eines Organismus, Erbanlagen).

FCI Rassestandard des Portugiesischen Wasserhundes

Der heutige Rassestandard wurde nach dem Hund Leao, der in den 1930er Jahren lebte, formuliert. Leao gehörte einem portugiesischen Fischer aus Albufeira und war dann im Besitz von Vasco Bensaude.

Leao 1931 – 1942, gefunden an der Küste bei der Arbeit mit seinem Fischer und von Vasco Bensaude zur Zucht übernommen.

Rassestandart des FCI Als PDF

Rassetandard für Hunde nach FCI

(Fédération Cynologique Internationale, Internationaler kynologischer Dachverband, gegründet 22. Mai 1911)

Ein Rassestandard nach Formulierung des FCI ist ein Dokument, das

  • Rasse-Urtyp methodisch beschreibt
  • nur das beschreibt, was mit blossem Auge erkannt werden kann
  • jegliche chirurgische Veränderungen verbietet. „Formulierungen, die chirurgische Eingriffe verlangen, werden in allen FCI-Standards abgelehnt.“ (FCI-Vorstand, Dortmund 2010)
  • von Züchtern, Eigentümern und Formwertrichtern verwendet wird, um zu bewerten, ob der rassereine Hund:
    • ein Temperament hat, das eine Beurteilung ermöglicht;
    • die typischen Merkmale seiner Rasse besitzt;
    • sich fehlerfrei bewegt. (FCI-Vorstand, Helsinki, Oktober 2013)